Dein Campingtrip steht vor der Tür und jetzt musst du nur noch deinen Koffer oder Rucksack packen, bevor es losgehen kann. Die wichtigste Camping-Regel lautet: Weniger ist mehr und der Rest bleibt zu Hause!
Jeder, der schon einmal mit einem Campingbus unterwegs war, weiß: Nichts ist nerviger, als zu viel Gepäck dabei zu haben. Dann räumt man nur noch von hinten nach vorne und von vorne nach hinten. Deswegen ist der beste Tipp: Nur das absolut Nötigste einpacken! Alles, was du noch unterwegs brauchst, kannst du überall kaufen. Insbesondere, wenn du für eine Reise mit unseren Campervans packst, kannst du so einige Dinge gleich zu Hause lassen. Was dein Camper bereits mitbringt und was noch fehlt, haben wir für dich in einer praktischen Packliste fürs Camping zusammengefasst. So kannst du völlig entspannt in die Urlaubsvorbereitung gehen: Jetzt aber viel Spaß beim Packen!
Papiere & wichtige Unterlagen:
Geld & Finanzen:
Orientierung:
Optional:
Optional:
Optional:
Außerdem solltest du genügend Nahrungsmittel mitnehmen, damit du dich für die ersten Mahlzeiten versorgen kannst.
Das brauchst du außerdem, wenn dein eigener Camper nicht über eine vollständige Ausstattung verfügt oder du mit dem Zelt unterwegs bist.
Verpflegung:
Optional:
Unterhaltung:
Extras:
Camping mit Zelt
Camping mit Hund
Camping am Meer
Camping im Schnee
Optional:
Wenn du längere Zeit unterwegs sein willst, kann es nicht schaden, Freunden oder Nachbarn Bescheid zu sagen, damit diese z.B. mal vorbeikommen, um deine Blumen zu gießen und nach dem Rechten zu sehen.
Gehe am Tag der Abreise folgende Punkte durch:
Alles erledigt? Dann kann es endlich losgehen! Viel Spaß bei deiner Reise & viele tolle Outdoor-Abenteuer!
Das Herz Eures nächsten Urlaubs ist der Camper. Daher ist es wichtig, sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen und die Funktionen kennenzulernen.
Um ein Gefühl für den Bus zu bekommen empfehlen wir als Tipp für Camper-Neulinge, dass Ihr Euch „einfahrt“. Mietet den Camper also ein paar Stunden vor dem geplanten Start in den Urlaub. So bleibt genug Zeit, Euch mit der Breite, der Höhe und dem Fahrgefühl vertraut zu machen. Außerdem könnt Ihr alles ausprobieren und fangt auf der Autobahn nicht verzweifelt an den Hebel für die Scheibenwischer zu suchen.
Tipp: Notiert Euch die Höhe & Breite des Fahrzeugs auf einem farbigen Klebezettel und befestigt diesen gut sichtbar am Armaturenbrett.
Wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel. Das kann befreiend und abenteuerlich sein, bei schlechter Planung aber schnell ungemütlich werden.
Plant Eure Route online und gleichzeitig mit Hilfe von Karten – ja, echten Landkarten! Es gibt Momente, in denen das Navi oder das Smartphone versagen und da hilft nichts besser, als analog zu arbeiten.
Plant unbedingt in Etappen. Je nachdem, mit wie vielen Fahrern Ihr unterwegs seid und wie viel Strecke Ihr am Tag zurücklegen wollt. Ihr könnt natürlich die Autobahnen nutzen, um möglichst schnell an Eurem Zielort anzukommen. Für eine „romantische“ und entschleunigte Reise empfehlen wir Euch jedoch die Land- und Bundesstraßen. Ein weiterer Vorteil: Wenn Ihr die Autobahnen nicht nutzt, spart Ihr meist auch die Maut.
Mit Kindern sollten die Etappen kürzer ausfallen und möglichst in den frühen Morgenstunden zurückgelegt werden. So habt Ihr am Ankunftstag mehr von Eurem Etappenziel und die Kinder schlafen sich auf dem Weg dorthin aus. Außerdem spart Ihr Euch eine anstrengende Fahrt während der Mittags- und Nachmittagshitze im Sommer.
Legt Euch Tagesziele fest und recherchiert die Übernachtungsmöglichkeiten an den angepeilten Orten. Für Camper-Neulinge empfehlen wir dringend sich auf Campingplätze und überwachte beziehungsweise gut beleuchtete Stellplätze festzulegen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.
Legt Euch Tagesziele fest und recherchiert die Übernachtungsmöglichkeiten an den angepeilten Orten. Für Camper-Neulinge empfehlen wir dringend sich auf Campingplätze und überwachte beziehungsweise gut beleuchtete Stellplätze festzulegen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.
Die ersten Nächte als Camping-Neulinge solltet Ihr auf Campingplätzen und ausgewiesenen Stellplätzen verbringen.
Die Vorteile von Campingplätzen sind so simpel wie überzeugend: hat man etwas vergessen, kann man sich im Shop meist behelfen. Außerdem liegen viele Campingplätze nicht weit von Städten oder Dörfern entfernt, in denen man sich versorgen kann. Es gibt sanitäre Anlagen und Trockenräume, meist sogar Haushaltsräume mit Waschmaschine und Trockner. Das entscheidende Argument ist jedoch ist die Sicherheit.
Die Gebühr, die auf den Campingplätzen anfällt ist also eine Investition in einen sicheren Parkplatz. So könnt Ihr beruhigt die Umgebung erkunden und den Bulli mit gutem Gewissen zurücklassen.
Tipp: Auch hier kann man voraus planen und für längere Aufenthalte auf einem Campingplatz reservieren oder sich für geplante Pausen Restaurants, Picknick-Orte, Surf-Spots usw. raussuchen. Macht Euch mit den Regeln der Stell- und Campingplätze vertraut und haltet Euren Platz sauber.
Wir wollen Euch hier jedoch nicht das Wildcampen vermiesen. Wenn Ihr einen Ort gefunden habt, an dem Ihr bleiben wollt, achtet darauf, dass Ihr den Bus immer abgesperrt abstellt. Verstaut Eure Wertsachen sicher an unauffälligen Orten oder tragt sie bei Euch. Wer auf „Nummer-Sicher“ gehen will kann sich einen Mini-Safe (gibt es ab 19 Euro) und eine Lenkradkralle (gibt es ab 25 Euro) besorgen.
WICHTIG!: Informiert Euch über die Regeln und Bedingungen vor Ort: Ist Wildcampen erlaubt? Wenn ja, wo und unter welchen Bedingungen? Gibt es Einbruchswarnungen für die Region?
Der letzte aber entscheidende Tipp, nicht nur für Camper-Neulinge: Checkt nach jeder Pause und vor jeder Fahrt, ob alle Türen und Fächer geschlossen sind, ob alles gut und sicher verstaut ist und nichts mehr im Raum steht, das während der Fahrt herumfliegen kann.
Sichere Ladung = sichere Fahrt!
Ein Trip in die skandinavischen Länder hört sich nicht nur traumhaft an – zurecht gelten Dänemark, Norwegen und Schweden zu den beliebtesten Wohnmobil-Zielen. Aber die Mautkosten sind unübersichtlich. Hier erfährst Du alles, was du beim planen beachten musst!
Schweden, Norwegen und Dänemark sind auf vielen Camping-Bucketlists ganz ganz oben. Die Gründe liegen auf der Hand, denn die Natur dieser Länder spricht für sich. Sowohl Schweden, als auch Norwegen bieten unendliches Wanderpotenzial und Forde, Seen, Berge und Nationalparks bieten naturbegeisterten Menschen alle Gründe für einen Trip. Viele wählen dafür den Camper, denn an keinem anderen Ort ist Wildcampen so leicht wie in Skandinavien.
Das eröffnet allerdings Fragen zu Maut in Skandinavien. Vielen Interessierten ist aber nicht ganz ersichtlich, welche Mautgebühr bei ihrem Trip anfällt. Der Camping-Trip soll schließlich nicht dadurch getrübt werden, dass nach der Reise noch Rechnungen für die Maut in den Briefkasten flattern.
Von Dänemark bis Norwegen – wir haben alle wichtigen Informationen für dich zusammengestellt, damit du dich voll und ganz auf dein Camping-Abenteuer konzentrieren kannst.
Wer von Deutschland aus nach Norwegen oder Schweden fahren möchte, muss Dänemark passieren. Vorneweg die guten Nachrichten: Grundsätzlich fallen in Dänemark keine Gebühren für eine Straßenmaut an. Lediglich für die Überfahrt nach Schweden über die Öresundbrücke und die Storebaeltbrücke entstehen Kosten.
Für die erste Brücke, die du passieren musst, musst Du mit Kosten von 36€ rechnen, wenn Du mit einem Wohnmobil unter einer Länge von sechs Metern und unter einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t unterwegs bist. Wird die Fahrzeuglänge bzw. das Gewicht überschritten, erhöht sich der Betrag auf 81€.
Zahlen kannst Du dann vor Ort in bar (übrigens auch in Euro – du wirst allerdings dänische Kronen als Wechselgeld erhalten!) und mit der Kreditkarte. Mit einem zuvor bestellten Transponder zur automatischen Mautbezahlung kannst Du auf den dafür vorgesehenen Fahrspuren direkt durchfahren.
Die Mautgebühren variieren hier je nach Fahrzeug. Für eine einfache Überfahrt eines Wohnmobils unter sechs Metern Gesamtlänge fallen aktuell Kosten von 57€ an, über sechs Metern Länge werden 114€ fällig. Die Zahlung erfolgt dann in Schweden und ist dort entweder vor Ort in bar oder mit der Kreditkarte möglich.
Unser Tipp: Kauft man vorab ein Online-Ticket, spart man sich einerseits einen Teil der anfallenden Mautgebühr, kommt aber auch schneller weiter, da das Fahrzeugkennzeichen vorab registriert wird.
Die beiden Städte Göteborg und Stockholm erheben jeweils Gebühren für eine City Maut. Gut zu wissen: An Wochenenden ist überhaupt keine Maut zu zahlen. Außerdem ist die Fahrt im Juli in Göteborg komplett kostenfrei, in Stockholm ist das in den letzten drei Wochen des Monats der Fall.
Für die Zahlung ist vorab keine Vorbereitung nötig, sie wird automatisch über eine Aufnahme des Kennzeichens in Rechnung gestellt. Die Kosten fallen für alle Autos unter 14 t zGG., also auch für Fahrzeuge unter 3,5 t, gleichermaßen an. Für die Bezahlung der Rechnung muss man sich bei der Plattform Epass 24 registrieren. Die Preise liegen je nach Zeit der Durchreise zwischen 9 und 45 SEK.
Übrigens: In Schweden (wie auch in Norwegen) gilt das Jedermannsrecht: Wildcamping ist hier also erlaubt!
Bevor Du Deine Campingreise nach Norwegen startest, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, um Deine Fahrt so reibungslos wie möglich zu gestalten. Hier sind einige wichtige Punkte, die Du vor Deiner Anreise berücksichtigen solltest.
Auch für die Reise nach Norwegen macht es Sinn, sich vorab einen Account bei E-Pass24 anzulegen.
Hier kann entweder eine Kreditkarte hinterlegt, oder per Rechnung bezahlt werden. Wenn es sich bei deinem Fahrzeug um ein Mietfahrzeug handelt, empfehlen wir Zweiteres – So stellst du sicher, dass dir keine Kosten unterstellt werden, die zwar mit dem Fahrzeug, nicht aber auf deiner Reise entstanden sind.
Und so geht’s: Du erstellst dir auf der Plattform einen Account. Wähle bei Erstellen die Option „Rental“ beziehungsweise „Mietfahrzeug“ aus – so hast du die Möglichkeit, den genauen Zeitraum auszuwählen, in dem das Fahrzeug von dir gefahren wird.
Kleiner Tipp: Hinterlege am Besten in dem Account keine Kreditkarte – diese Aufforderung kannst du einfach überspringen.
Nach der Fahrt wird in dem Account eine Rechnung angezeigt, die dann per Überweisung beglichen werden kann. Denke nach der Reise daran das Fahrzeug wieder aus deinem Account zu löschen, damit keine weiteren Kosten für dich auflaufen!
Grundsätzlich sind alle Fahrzeuge mautpflichtig – bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 t befindet man sich allerdings in einer günstigeren Fahrzeugklasse. Doch auch hier lohnt es, sich vorab zu informieren: Wohnmobile über 3,5 t fallen zwar grundsätzlich in die teurere Fahrzeugklasse 2. Schließt man aber einen Autopass Vertrag ab, wird das Fahrzeug wieder in die Fahrzeugklasse 1 eingeordnet – es wird also doch wieder etwas günstiger. Der entsprechende Vertrag kann direkt bei Autopass abgeschlossen werden. Man erhält dann einen sogenannten Autopass Chip, welcher im KFZ mitgeführt werden muss.
Solltest du länger als 2 Monate mit deinem Wohnmobil in Norwegen unterwegs sein, lohnt sich der Autopass Chip – die Mautgebühren reduzieren sich dann meist um 20%.
Außerdem fällt eine City Maut in 12 Städten Norwegens, darunter Oslo, Bergen und Trondheim, an. Die Gebühren variieren hier, teilweise auch je nach Tageszeit. Fahrzeuge unter 3,5 t fahren in der Regel günstiger. Die Bezahlung wird dann im gleichen System wie bei den anderen Gebühren für die Maut vollzogen.
In Norwegen wird die Maut auch auf manchem Landweg fällig. Dafür sollte man nach Schildern mit der Aufschrift „Bomstasjon“ bzw. „Bomveg“ Ausschau halten. Die nötigen Formulare findest du dann bei den entsprechenden Mautstellen, der Durchschlag sollte dann auf dem Armaturenbrett platziert werden. Teilweise kann man hier online zahlen.
Wenn du mit deinem Wohnmobil durch Skandinavien reist, solltest du die Mautgebühren im Blick behalten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Die Kosten variieren je nach Land und Strecke, aber mit den richtigen Vorbereitungen und Informationen kannst du deine Reise entspannt genießen. Denke daran, dich über aktuelle Tarife und Regelungen zu informieren, um das Beste aus deinem Campingabenteuer in Skandinavien zu machen.
Um einen Überblick über die konkreten Kosten, die bei der Reise anfallen, zu bekommen, empfiehlt sich die Verwendung des ADAC-Mautrechners. Dieses Tool ermöglicht es dir, die anstehenden Mautgebühren basierend auf deiner Route und Fahrzeugkategorie zu berechnen. Es ist ein hilfreiches Instrument, um deine Reisekosten zu planen und unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Und vor allen Dingen: Während deiner Camper-Reise durch Skandinavien solltest du nicht nur die Mautkosten im Blick haben, sondern auch die atemberaubende Natur, die diese Region zu bieten hat, voll auskosten.
Mit dem Camper sicher unterwegs zu sein, steht an erster Stelle. Damit das gelingt, helfen dir auch die Verkehrsregeln für Camper und Wohnmobile. Doch was sieht die Straßenverkehrsordnung (StVO) überhaupt genau für Reisemobile vor?
Gibt es spezielle Regeln für Camper und brauchst du einen speziellen Führerschein, um ein Wohnmobil zu lenken? Wir haben dir hier die wichtigsten Informationen rund um das Thema Straßenverkehrsordnung (StVO), Bußgeldkatalog und Geschwindigkeitsbeschränkung mit einem Camper zusammengefasst.
Auf deutschen Straßen gilt die StVO – die Straßenverkehrsordnung. Selbstverständlich gilt das auch für Camper und Wohnmobile. Doch was muss man als Urlauber beim Fahren beachten? Wie werden Wohnmobile und Camper in der StVO definiert und gibt es in Deutschland eine Anschnallpflicht im Camper? Diese und noch viele weitere Fragen zu Wohnmobil und Camper Verkehrsregeln in Deutschland werden dir im folgenden Abschnitt beantwortet:
Die Höchstgeschwindigkeit für einen Camper oder ein Wohnmobil ist abhängig vom zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges (bis oder über 3,5 t). In freigegebenen Abschnitten sollte dennoch aus Sicherheitsgründen die 120 km/h Marke nicht überschritten werden. Für Wohnmobile über 3,5 t gilt die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit dem Camper, kommt der Bußgeldkatalog ins Spiel. So drohen bei entsprechender Überschreitung bis zu 600€ und 3 Monate Fahrverbot – nicht nur mit dem Wohnmobil. Detaillierte Informationen zu den Tempolimits innerorts, außerorts und auf den Autobahnen sowie den Bußgeldkatalog und die Folgen der Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Wohnmobil kannst du hier nachlesen.
Eine besondere Fahrerlaubnis ist für einen Camper und viele Wohnmobile nicht nötig. Dennoch spielt auch hier das Gewicht des Fahrzeuges wieder eine entscheidende Rolle. Denn ob ein Wohnmobil unter oder über 3,5 t wiegt, entscheidet darüber, welcher Führerschein notwendig ist.
Camper mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 t gelten als normaler PKW und können mit jedem Führerschein der Klasse B oder BE gefahren werden. Wurde der Führerschein vor dem Jahr 1999 gemacht, habt ihr die Klasse 3 und könnt Reisemobile bis 7,5 t fahren. Bei einer Ausstellung des EU-Führerscheins nach 1999 müssen die Klassen C oder C1 (oder auch CE oder C1E) gemacht worden sein, um ein Wohnmobil bis 7,5 t fahren zu dürfen. In unserem Artikel, mit dem Thema Wohnmobil-Führerschein, bekommst du genaue Informationen.
Auch in einem Camper oder Wohnmobil gilt laut der StVO eine Anschnallpflicht. Alle Mitfahrer müssen im Fahrzeug angeschnallt bzw. durch ein entsprechendes Rückhaltesystem oder einen Kindersitz gesichert sein. Ein Camper ist von der Anschnallpflicht nicht ausgenommen!
Nein, das Herumlaufen im Camper oder Wohnmobil während der Fahrt ist nicht erlaubt. Alle Mitfahrer müssen angeschnallt auf ihren für die Fahrt vorgesehenen Plätzen sitzen. Ein Aufenthalt im hinteren Bereich des Campers ist während der Fahrt verboten.
Einen geeigneten Parkplatz für deinen Camper zu finden, ist nicht so einfach, wie mit einem kleinen PKW. Dennoch darf der Camper oder das Wohnmobil überall geparkt werden, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.
Wenn also ein Parkplatz durch ein Verkehrsschild nur für PKW ausgewiesen ist, darfst du dort dein Fahrzeug auch nicht parken. Auch wenn die Parklücke zu klein für dein zu Hause auf vier Rädern ist, darfst du dort nicht parken. Abstellen auf dem Gehweg ist auch nur erlaubt, wenn dein Fahrzeug unter 2,8 t wiegt. Also achte bitte immer auf das Gesamtgewicht deines Campers.
Leider gelten diese Regelungen nur für Deutschland. Wenn du also eine Reise ins Ausland planst, solltest du dich vorher genau mit den örtlichen Regelungen vertraut machen.
Alle Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 t gelten bereits als LKW. Deshalb müssen bei diesen Wohnmobilen die Tempolimits von LKW’s auf den Straßen und Autobahnen eingehalten werden. Wohnmobile mit einem Gewicht ab 3,5 t bis 7,5 t dürfen auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen maximal 100 km/h schnell fahren. Außerorts gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Camper, die schwerer als 7,5 t sind, dürfen auf Landstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h nicht überschreiten. Auf Autobahnen und Kraftverkehrsstraßen ist eine Geschwindigkeit von maximal 80 km/h erlaubt. Auch beim Parken ist das Gewicht deines Campers entscheidend. Den aktuellen Bußgeldkatalog und die Straßenverkehrsordnung kannst du hier finden.
Da Österreich ein sehr beliebtes Land für Camping ist, haben wir hier die wichtigsten Regeln auf der Straße mit einem Camper zusammengefasst:
Italien ist ebenfalls ein beliebtes Camping-Ziel. Hier findest du alle wichtigen Regeln, welche du mit Wohnmobil und Camper in Italien beachten musst:
Folgende Regeln solltest du beachten, wenn du dich auf die Reise nach Frankreich begibst:
Diese Regeln gelten für Wohnmobile und Camper in Schweden:
Wir verraten dir welche Verkehrsregeln du mit deinem Camper in Kroatien beachten musst:
Der perfekte Camping-Moment: deine Liebsten, dein Camper und du umgeben von unberührter Natur, kein Lärm und ein Wahnsinns Ausblick. Leider sieht diese Realität oft anders aus uns ist besonders in der aktuellen Situation schwierig. Entspannung findest du nur in deinen Träumen, dann lass deine Träume wahr werden!
Unter Wildcampen versteht man das Übernachten außerhalb von Campingplätzen, was aber in den einzelnen Länder sehr unterschiedlich aufgefasst wird. Deshalb solltest du wenn möglich auf einem Campingplatz übernachten. Wir haben dir alle Infos zu der aktuellen Lage der einzelnen Länder rausgesucht und sagen dir, wo du aktuell auf einem Campingplatz übernachten kannst und ob es eine Alternative gibt.
Urlaub auf einigen Deutschen Campingplätzen ist wieder erlaubt. In Schleswig-Holstein sind Eckernförde und Schlei die ersten Regionen, die bis zunächst zum 16. Mai Übernachtungen auf Campingplätzen wieder möglich machen! Auch Sylt, die Lübecker Bucht, Büsum und Nordfriesland wollen Ende April/Anfang Mai nachziehen.
Wildcampen ist in Deutschland generell nicht gestattet. Naturschutzgebiete, Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Privatgelände sind ein absolutes No-Go! Verstößt du gegen diese
Verbote, musst du mit hohen Bußgeldern rechnen. Generell gilt: Beachte und respektiere die örtlichen Gesetze und gehe respektvoll mit der Natur um.
Auch das Wildcampen ist in Österreich etwas schwieriger. Hier ist die Regelung für einige Bundesländer unterschiedlich. In Niederösterreich, Kärnten, Tirol und dem Burgenland ist Wildcampen strengsten verboten und du musst mit hohen Strafen rechnen. Vorarlberg, die Steiermark, Oberösterreich und Salzburg hingegen sehen das Ganze etwas lockerer und lassen entweder die Gemeinden entscheiden oder erlauben es oberhalb der Baumgrenze oder im Ödland.
Die Gesetzeslage zu Wildcampen in Italien ist nicht so eindeutig. Grundsätzlich gilt ein Verbot für Wildcamping, dennoch gibt es einige Ausnahmen. Oft ist die Regel, dass man sich bei der jeweiligen Kommune eine Genehmigung holt, um auf der sicheren Seite zu sein. In der Toskana zum Beispiel gibt es kein Gesetz, deshalb informiere dich am besten bei der Kommune. Venetien hingegen hat ein klares Verbot und erlaubt Camping nur an ausgewiesenen Stellen.
Grundsätzlich gilt Wildcampen in Kroatien als verboten, wird aber meistens in den ländlichen Regionen toleriert. Meide am besten touristische Gebiete und Nationalparks. Auch das Campen auf privaten Grund ist in Kroatien nicht gestattet.
Generell ist Wildcampen in Slowenien verboten. Dennoch kannst du den Grundstückbesitzer fragen, ob du eine Nacht dort stehen bleiben kannst.
Wildcampen in Frankreich ist verboten. Weiche dort lieber auf die kommunalen Campingplätze „Camping Municipal“ aus, da es sonst sehr teuer werden kann. Auch in Nationalparks, an Flüssen und Kanälen ist das Wildcampen nicht gestattet.
In Spanien ist das Übernachten abseits von Campingplätzen erlaubt . Dennoch ist es an der beliebten Mitteleerküste und am Strand verboten. Gehe lieber immer auf Nummer sicher und versuche den Besitzer des Landes ausfindig zu machen und einfach nachzufragen, ob du dort stehen bleiben kannst.
Portugal untersagt das Wildcampen. Hier kannst du jedoch auf tolle naturnahe Campingplätz ausweichen und somit auch die Landschaft in vollen Zügen genießen.
Das Übernachten im Camper ist in Nationalparks, Naturschutzgebieten, Jagdgebieten und in Wildruhezonen verboten. Ansonsten ist die Schweiz ein Paradies für Wildcamper, da es keine Einheitlichen Regelungen gibt. Informiere dich am besten bei den Kommunen direkt, was für eine Regel dort gilt.
Wildcampen in den Niederlanden ist strengstens verboten und auch auf privaten Grundstücken ist es untersagt.
In Belgien ist es wie in vielen anderen Ländern auch, dass du auf Parkplätzen, an Straßen oder auf privaten Grundstücken deine Nacht verbringen kannst. An den Küsten jedoch muss du sehr aufpassen, denn hier drohen hohe Strafen.
In Dänemark ist das Freistehen generell verboten, jedoch kannst du dir eine Genehmigung von dem Grundstückbesitzer holen und dort übernachten. Motorisierte Fahrzeuge werden angewiesen, auf Campingplätzen zu stehen oder dafür ausgewiesene Stellplätze zu nutzen.
In Schweden gilt das Jedermannsrecht, dass jedem den Aufenthalt in der Natur erlaubt. Solange du Wohngebiete und Naturschutzgebiete meidest, solltest du beim Wildcampen in Schweden keine Probleme bekommen. Bitte achte aber immer darauf deinen Platz sauber zu verlassen.
Auch in Norwegen gilt das Jedermannsrecht, allerdings eigentlich nur für nicht motorisierte Camper. Diese werden aber meist toleriert, solange sie keinen Müll hinterlassen und sich nicht so verhalten als würden sie campen. Lass am besten deinen Tisch im Camper und bleibe nur für eine Nacht an einem Ort.
Unter gewissen Umständen ist in Polen ab dem 04.05.2021 das Campen in freier Wildbahn möglich. Dazu gibt es eine Karte mit 425 Waldgebieten und gekennzeichneten Flächen. Mehr Informationen dazu findest du hier!
Zudem drücken Anwohner und Behörden abseits von Naturschutzgebieten, Küsten und Touristengebieten oft ein Auge zu.
Grundsätzlich ist das Wildcampen verboten. Dies gilt auch für Privatgrundstücke. Fragt man aber nett beim Bauern nach, kann man dort meist eine Nacht auf der Wiese verbringen.
Leider ist das wilde Campen in Ungarn nicht erlaubt. Die Regeln sind sehr streng, insbesondere für freies Campen in Wohnmobilen abseits ausgewiesener Campingplätze. In ländlichen Gegenden findest du aber bestimmt einen Grundstücksbesitzer, der dich eine Nacht übernachten lässt.
Urlaub ist immer die schönste Zeit im Jahr! Klar, dass Du in der Zeit auch nicht auf Deinen Vierbeiner verzichten möchtest! Ein Campingtrip als Urlaub mit dem Hund bedarf zwar einiges an Planung, hat aber auch einige Vorteile. Welche das sind erfährst du hier.
Um Deinen Urlaub mit dem Hund starten zu können, solltest Du zuerst sicher stellen, dass Dein Vierbeiner alle Bestimmungen zur Einreise in Dein Urlaubsland erfüllt. In einigen EU Ländern sollte beispielsweise eine Tollwutimpfung zum Zeitpunkt der Einreise länger als drei Wochen zurück liegen. Auch besteht die Heimtierausweispflicht für Deinen Hund und er muss durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein.
Das Urlaubsziel ist immer die komplizierteste Frage bei der Planung. Deinem Hund gefällt es an den Orten am besten, an denen er viel entdecken kann und viel Platz zum Spielen hat. Hierfür bietet sich ein Urlaub an der Ost- oder Nordsee an. Aber auch ein Wanderurlaub in den Bergen oder an hundefreundlichen Orten im Süden Europas ist toll für Dich und Deinen Hund. Es gibt eine Menge hundefreundliche Campingplätze in Europa, die perfekt für den Urlaub mit Hund im Camper geeignet sind.
Vor der Reise solltest Du auf jeden Fall sicherstellen, dass Dein Hund an lange Autofahrten gewöhnt ist. Dafür nimmst Du Dir am besten einige Wochen vor Deiner Reise ein wenig Zeit und gewöhnst Deinen Begleiter an längere Autofahrten. Nach jeder erfolgreichen Fahrt gibst Du ihm ein Leckerlie und schon bald wirst Du Deinen Hund an die neue Situation gewöhnt haben. Auch solltest Du ihm, bevor es losgeht, die Möglichkeit geben sein neues zu Hause in Ruhe zu erkunden.
Vierbeiner müssen während der Fahrt zu jeder Zeit gut gesichert sein. Bringe weder Deinen Hund, noch andere in Gefahr. Achte außerdem darauf, dass er genug Wasser zum trinken hat und plane Pausen auf der Fahrt für kleine Spaziergänge und kurze Entspannungsphasen ein.
Tipp: Wenn Du Deinen Hund zwei Stunden vor der Fahrt nicht mehr fütterst, ist das Risiko von Übelkeit geringer.
Unsere Camper sind schon sehr gut ausgestattet aber für Deinen Urlaub mit dem Hund brauchst Du natürlich einiges mehr. Unbedingt dabei haben solltest Du:
Wichtig ist für den Urlaub mit dem Hund und Camper, dass Du die bekannte Routine auch an anderen Orten einhältst. Denn auch Hunde sind Gewohnheitstiere. Füttere Deinen Vierbeiner mit dem gewohnten Essen und nimm sein Lieblingsspielzeug von zu Hause mit. Auch Spaziergänge zu gleichen Zeiten geben Deinem Hund Ruhe und Sicherheit.
Mit all unseren Tipps sollte dem perfekten Urlaub mit dem Hund nichts mehr im Wege stehen!
Reisen ermöglicht es uns neue Orte zu entdecken, verschiedene Kulturen kennenzulernen und unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Unumgänglich sind dabei jedoch Emissionen von Treibhausgasen und der Verbrauch von Ressourcen, was einen negativen Einfluss auf unsere Umwelt hat. Was also kann man dagegen tun? Ganz einfach: Nachhaltig reisen! Es gibt nämlich viele nachhaltige Möglichkeiten in den Urlaub zu fahren – eine davon ist das Camping mit Wohnmobil, wenn es bewusst durchgeführt wird. In diesem Artikel geben wir dir Tipps für nachhaltiges reisen, nennen dir ein paar entsprechende Reiseziele und beantworten die wichtigsten Fragen zu dem Thema nachhaltig reisen.
Durch dein Fahrverhalten kannst du dazu beitragen das Klima zu schonen. Unsere Empfehlung ist es daher niedertourig (mit niedriger Drehzahl) und möglichst gleichmäßig zu fahren. Wenn dein Fahrzeug über einen Tempomat verfügt, kann dieser dir dabei helfen. Falls du mal im Stau stehst, schalte den Motor am besten aus. Wenn du mal kürzere Ausflüge während deines Campingtrips unternehmen möchtest, dann nimm doch mal das Fahrrad – so kannst du die Natur entdecken, Sport betreiben und dabei noch die Umwelt schonen.
Beim Packen vor der Reise neigt man meist dazu viel zu viel mitnehmen zu wollen – wir kennen das nur zu gut. Nachhaltiger und auch mit weniger Stress verbunden, ist es jedoch leicht zu packen, denn weniger Gepäck bedeutet auch weniger Gewicht und so auch weniger CO2-Emissionen beim Fahren. Also lieber nur ein paar Schuhe mitnehmen statt drei, für eine Reise von wenigen Wochen. Denn sind wir mal ehrlich, um glücklich zu sein braucht man oft gar nicht so viel.
Statt den bekannten Großkonzernen, unterstütze doch lieber kleinere lokale Unternehmen an deinem Urlaubsort. Diese sind nicht nur charmant, sondern haben oft auch regionale Spezialitäten und Besonderheiten im Angebot – und im Gegensatz zu Großkonzernen verhalten diese sich auch wesentlich nachhaltiger. Kaufe Souvenirs doch mal in unscheinbaren, kleineren Geschäften – auch hier lässt sich garantiert die ein oder andere Perle finden.
Meide ebenfalls Fastfood-Ketten und kaufe Lebensmittel direkt vom Erzeuger, wenn möglich – das ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch gesünder und schmackhafter!
Ebenfalls gut für die Umwelt – Wasser und Strom sparen! Hier reicht es schon aus, kürzer zu duschen, das Wasser beim Zähneputzen abzudrehen, oder Geschirr zu sammeln und es nur einmal pro Tag zu spülen. Außerdem ist auch die richtige Entsorgung von Grau- und Schwarzwasser wichtig. Schalte ebenfalls Licht und Geräte aus, wenn du sie nicht brauchst und ziehe den Stecker, wenn du Handy oder andere Geräte vollgeladen hast. Ungefähr 57% unserer Camper sind bereits mit einem Solarpanel ausgestattet, so kannst du an jedem Ort umweltfreundlich Strom produzieren. Kleine Taten, dennoch große Wirkung.
Klar beim Camping entsteht auch etwas Müll, das ist unvermeidbar – trotzdem solltest du versuchen so wenig Abfall wie möglich zu
verursachen. Nimm dir zum Beispiel eine wiederverwendbare Wasserflasche, einen Becher und ein paar Stofftaschen mit, um Plastikmüll zu vermeiden. Wenn jedoch mal Müll anfällt, solltest du ihn auch entsprechend trennen und entsorgen.
Auch die Wahl der Unterkunft ist entscheidend, wenn du deinen Urlaub möglichst nachhaltig gestalten möchtest. Eine große Auswahl an nachhaltigen Campingplätzen wartet heutzutage in ganz Europa auf dich. Diese erkennst du an dem “Ecocamping” Zertifikat – an diesen Campingplätzen werden Natur- und Umweltschutz großgeschrieben und Ressourcen sparsam verwendet, ohne dass du jedoch auf Komfort verzichten musst.
Es müssen nicht immer weit entfernte Ziele sein, die du für deinen Urlaub anpeilst. Traumhafte Orte für den nächsten Urlaub findest du auch oft in deiner Nähe – so sparst du dir nicht nur CO2, sondern auch Nerven und Zeit. Deutschland bietet jede Menge unterschiedlicher Routen, die es zu befahren gilt und Campingplätze zum Entspannen, egal ob für deinen nächsten Winterurlaub oder Wandertrip in den Bergen – einfach Camper schnappen und ab zum nächsten Campingplatz!